Honisch GmbH

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Branche(n): Fasshandling




Interview Gefahr/gut mit Peter J. Honisch,
Geschäftsführer der Honisch GmbhH

Fässer sind groß, schwer und unhandlich. In den Betrieben werden zahlreiche Geräte eingesetzt, um die Handhabung zu erleichtern und die Arbeitsprozesse zu beschleunigen. Doch auch die mechanischen Handlingsysteme haben ihre Tücken und enthalten bei unsachgemäßer Handhabung erhebliche Gefahrenpotentiale. Die Honisch GmbH in Düsseldorf entwickelt seit über 30 Jahren Fasstransportgeräte. Zur Angebotspalette gehören u.a. Anbaugeräte für Gabelstapler und manuelle Transportwagen. Firmeninhaber Peter J. Honisch hat sich frühzeitig mit dem Thema Sicherheit beim Fasshandling beschäftigt und das Konzept der „integrierten Sicherheitssysteme“ entwickelt. GG sprach mit Peter Honisch über sein Sicherheitskonzept.

GG: Welchen Stellenwert hat das Thema Sicherheit im Bereich des Fasshandlings?
Honisch: Berufsgenossenschaften und Versicherungen haben dafür gesorgt, dass das Thema Arbeitssicherheit in den meisten Betrieben sehr ernst genommen wird. Betriebsanleitungen zu gelieferten Geräten müssen detailierte Sicherheitsbestimmungen beinhalten. Oft lassen sich Betriebsleiter durch Unterschrift vom Geräte-Betreiber bestätigen, dass er diese gelesen und verstanden hat. Und bei einem ernsthaften Unfall fragt der Staatsanwalt sofort nach, welche Vorkehrungen getroffen wurden, um solche Unfälle zu vermeiden. Und doch kommt es immer wieder kommt es vor, dass Vorschriften und Betriebsanweisungen aus reiner Bequemlichkeit oder unter Zeitdruck nicht eingehalten werden. Sicherheitshebel werden nicht umgelegt, Sicherheitsketten nicht befestigt und so kann es zu Unfällen mit herausfallenden Fässern kommen.

GG: Geräte für das Fasshanding, die in Deutschland verkauft werden, müssen ohnehin alle mit dem europäischen CE-Zeichen für Produktsicherheit gekennzeichnet und vom T ÜV zertifiziert worden sein. Worauf sollte der Käufer zusätzlich achten, wenn ihm das Thema Arbeitssicherheit besonders am Herzen liegt?
Honisch: Ich bin der festen Überzeugung, dass Sicherheitssysteme automatisch funktionieren müssen. Also sollte darauf geachtet werden, dass z.B. ein Gabelstaplerfahrernicht extra absteigen muss, um eineSicherung(en) zu aktivieren. Denn nur Sicherheitssysteme, die automatisch funktionieren, können von den Mitarbeitern nicht vergessen werden

GG: Ihre Geräte werden mit sogenannten integrierten Sicherungen ausgestattet. Was muss man sich darunter vorstellen?
Honisch: Bei unseren Anbaugeräten, die mit den Zinken des Gabelstaplers aufgenommen werden, haben wir z.B. automatische Sicherheitswippen eingebaut. Nach dem Einfahren der Gabelzinken in das Grundgerät verschließen sich diese patentierten Sicherheitswippen automatisch hinter den Gabelzinken und verhindern somit ein Abrutschen des Gerätes.Bei diesem System sind Sicherheitsketten, die von den Staplerfahrern manuell befestigt werden müssen, nicht mehr erforderlich.

GG: Bei schnellen Kurvenfahrten kommt es immer mal wieder vor, dass die Fässer aus den Greifköpfen herausrutschen. Wie kann das verhindert werden?
Honisch: Wenn Gabelstaplerfahrer rasant um enge Kurven fahren, wirken erhebliche Fliehkräfte auf das Fass ein. Grundsätzlich sollten die Fahrer solche Extremsituationen natürlich vermeiden, doch ausschließen lassen sie sich nicht. Wir haben daher die an den Ständern angebrachten Fassanschläge verbreitert, so dass eine seitliche Schwingbewegung der Fässer verhindert wird. Zusätzlich kann man gummierte Schalen an der Innenseite montieren. Zudem haben unsere Fass-Greifköpfe eine eingebaute doppelte Fall-Sicherung, um ein Herausfallen der Fässer zu verhindern.

GG: In vielen Betreiben werden Big-Bags entgegen der EU-Betreiberrichtlinie transportiert, indem man die Gabelzinken durch die Schlaufen des Big-Bags schiebt. Gerät der Big-Bag während der Fahrt in seitliche Schwingbewegungen, kann das zum Kippen des Gabelstaplers führen?Wasschafft hier Abhilfe?
Honisch: Wir haben unser Big-Bag-Transport-Gerät mit einer zusätzlichen Stahlkonstruktion ausgerüstet, die im Bereich der Schlaufen eine seitliche Schwingbewegung verhindert. Zudem haben wir auch dieses Gerät mit Sicherheitswippen ausgestattet, um das Abrutschen von den Gabelzinken bei einem Bremsvorgang zu verhindern.





 


Blue Spot Listra-Leuchte


Big-Bag Transportgerät mit Befülltrichter
 


Die HONISCH® GMBH entwickelt Fasshandling-Systeme, wie z.B. Fassheber, Fassgreifer, Fasshubwagen, Fasslifter, Fasskipper, Fassentleerer, Fasstransporter, Fasswender sowie Sonderanfertigungen auch in V2A-Material für Ex-Bereich.

Das breite Produktspektrum und über 30jährige Erfahrung führen zu kundenorientierten Lösungen.

Die Blue Spot LISTRA-Leuchte vermeidet Unfälle: Ein Lichtstrahl wird ca.4 Meter vor/hinter dem fahrenden Gabelstapler zu einem intensiv auf den Fußboden strahlenden Lichtpunkt gebündelt und warnt somit rechtzeitig, da unübersehbar, Fußgänger vor herannahenden Gabelstaplern.

Der Fass-Rolli bietet mehr Sicherheit beim manuellen Fasshandling und hat sich durch einfache Handhabung in vielen Einsatzbereichen bewährt.

Der PANORAMA-Rückspiegel mit 180° Sichtfeld bietet größere Sicherheit für Flurförderzeuge durch optimale räumliche Orientierung nach hinten.

Die LED-Cap mit 5 weißen LEDs vorne und 2 roten LEDs hinten bietet zusätzlich Sicherheit durch bessere Sicht am Einsatzort.

Der Gabelhubwagen-Manövrier-Anbausatz reduziert den Wendradius um ca. 40% in engen Arbeitsbereichen. Zusätzliche Produktinformationen finden Sie unter der Rubrik Infos.

Weitere Informationen zu den jeweiligen Produkten finden Sie auf den entsprechnenden Seiten oder kontaktieren Sie uns per e-Mail oder Telefon.




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